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25.06.2020

Dit und dat


Gemeinderatssitzung am 23. Juni 2020

 

Timo Ulrichs ist für weitere sechs Jahre als stellvertretender Gemeindebrandmeister bestellt worden.

 

Jantje Olchers hat mit Erfolg das dreijährige Duale Studium der Verwaltungsbetriebswirtschaft absolviert.

 

Der Wuppdi-Antrag ist positiv beschieden worden, sodass nun die nötigen Förder-Anträge gestellt werden können. 

 

Aktuelle Gästezahlen konnte die Verwaltung noch nicht vorlegen – es herrsche viel Durcheinander. (Wovon die Vermieterinnen und Vermieter ebenfalls ein Lied singen können, Anm. d. Red.)

 

Der Haushalt des Hafenzweckverbandes wurde mit einstimmigen Votum in die Verbandsversammlung weitergereicht. Verbandsvorsteherin Petra de Vries (CDU) erklärte, dass in der jetzigen Situation die Höhe der Einnahmen schwer abzuschätzen waren, und die Haushaltssatzung "auf den letzten Drücker" erstellt wurde. Am 8. Juli soll die Hafenzweckverbandsversammlung in der Turnhalle der Schule Dornum stattfinden.

 

Torsten Bent (CDU) erkundigte sich nach dem Umbau der Müllumschlagstation. Es wurde ein Netzbau aufgestellt, erläuterte Harm Olchers. Der Landkreis hätte keine Baugenehmigung erteilen können. (Der Landkreis betreibt die Müllumschlagstation).

 

Zur Versorgung der zu erwartenden Tagesgäste solle die Gemeinde wie andernorts die Nutzung von Straßenflächen für die Restauration als Zusatzangebot erlauben, ist die Idee von Eva Bach (GfB), die auch im Corona-Krisenstab diskutiert worden sei. Man wolle mit dem Landkreis sprechen, die Akteure sollten konkrete Flächen selbst beantragen, forderte Harm Olchers auf. Es mangele nicht am Willen, sprach Jann Bengen (CDU), "der das macht, macht das schon". Längere Servicewege, zusätzliche Investitionen, Personalbelange sowie betriebsspezifische Umstände ließen die Umsetzung "nicht mal eben so" zu. Es wurde eine Fußgängerzone angeregt bzw. ein Fahrradverbot an den engen Stellen, um theoretisch Gastronomie auf der Straße zu ermöglichen. Olaf Klün (CDU) vertrat aber die Ansicht, dass dies jeder Gastronom für sich selbst eintscheiden müsse. "Keine Sorge, wir wissen schon, wie wir nicht nur 50% kriegen", meinte auch Jann Bengen.

 

Edzard Meyer (GfB) wünschte sich, dass an die Brücke zum SindBad Hand angelegt würde, sie mache einen sehr verwahrlosten Eindruck. "Wir sind dabei", versprach der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Harm Olchers.

 

Dr. Uwe Friedrich erkundigte sich,warum es bei der Verwaltung in der "Coronazeit" keine Kurzarbeit gegeben habe / geben würde, um Geld zu sparen? Die Antwort wurde in den nicht öffentlichen Teil der Sitzung verschoben.

 

Der Bohlenweg am Strand möge bis zur Surf- und Kiteschule durchgezogen werden, wurde eine Bitte aus dem Publikum laut. Man habe den Platz für den Kajak-Verleih frei gehalten. Der kommt dieses Jahr nicht, wüsste man jetzt, weshalb der Bretterweg nun durchgezogen würde.

 

Es wurde auf die Einhaltung der Maskenpflicht auf den Schiffen und am Hafen hingewiesen. Es sei schlichtweg der Masse geschuldet, dass es dort eng würde und die Abstände mitunter scwer einzuhalten seien. Die Leute hofften wohl darauf, dass der frische Seewind das Corona-Virus abtöte... Man habe keinen Einfluss auf die Entscheidung des Landkreises gehabt, Tagesgäste wieder zuzulassen, berichtete Olchers. Es sollen bitte alle Gäste gerne zur Insel kommen, sich an diesem Nadelöhr aber besonders diszipliniert an die Regeln halten und den Anweisungen Folge leisten.

 

 


 

 

 


Autor: Sabine Hinrichs