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05.06.2020

Langeoog: Strandaufspülung


Strandaufspülung: 

Küstenschutzmaßnahme des NLWKN auf Langeoog sichert Schutzdüne

Norden/Langeoog 

 

700.000 Kubikmeter - soviel Sand fehlt derzeit vor dem Langeooger Pirolatal, um die Ostfriesische Insel auch weiterhin zuverlässig vor den Kräften des Meeres zu schützen. Nach der Sturmtidenkette im Februar mit sichtbaren Folgen für den Strand und die vorhandenen Sanddepots sieht der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) noch in diesem Sommer konkreten Handlungsbedarf. Bereits in der zweiten Junihälfte soll die erforderliche Strandaufspülung beginnen. Die Küstenschützer werben für Verständnis bei Insulanern und Gästen. Ein Abschluss der Arbeiten ist bis September 2020 vorgesehen.

 

„Die erheblichen Sandverluste im letzten Winter erfordern ein Handeln noch bis zum nächsten Winterhalbjahr. Wir können das gute Schutzniveau für Langeoog nur gewährleisten, wenn wir mit entsprechenden Maßnahmen in der sturmflutfreien Zeit des Sommers gezielt aktiv werden. Eine Überschneidung mit der Tourismussaison ist deshalb leider nicht zu vermeiden", betont Prof. Frank Thorenz, Leiter der für die Ostfriesischen Inseln zuständigen NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney. Für Bauaktivitäten und Aufspülungsmaßnahmen steht den Küstenschützern nur ein schmales Zeitfenster von Mai bis September zur Verfügung. Dieses will man beim NLWKN nutzen: Simulationen des Landesbetriebs haben ergeben, dass im Fall schwerer Sturmfluten angesichts der im letzten Winterhalbjahr eingetretenen Sanddefizite andernfalls erhebliche Dünenabbrüche am Pirolatal wahrscheinlich sind. Strand und Sanddepot vor der Schutzdüne waren zuletzt in den Jahren 2017 und 2018 aufgespült worden.

 

Auf Langeoog sind die Vorboten der bevorstehenden Aufspülung schon bald greifbar: Das Material für die Landleitung wird im Verlauf der nächsten Woche über den Strand im Westen der Insel eingeschifft - anschließend sollen die Rohre montiert und verlegt werden. Die Schwimmleitung wird von See aus antransportiert. „Spülbeginn ist voraussichtlich in der zweiten Junihälfte, wenn alle Leitungen verlegt sind", erklärt NLWKN-Projektleiter Theo van Hoorn. Dann wird der 72 Meter lange und 14 Meter breite Laderaumsaugbagger Amazone der niederländischen Spezialfirma Baggerbedrijf De Boer B.V. vor der Insel kreuzen. Der Sand für die Langeooger Strandaufspülung wird an der Ostseite des Seegats „Accumer Ee" entnommen. Hier stehen ausreichende Sandmengen zur Verfügung. „Die Entnahmestelle kann sich auf natürliche Weise schnell wieder regenerieren", so van Hoorn.

 

 

Die Amazone befüllt im Entnahmebereich den Laderaum mit Sand und fährt dann zur Koppelstation in der Accumer Ee. Dort wird das Sand-Wasser-Gemisch über eine knapp 1,7 Kilometer lange Rohrleitung zum Strand gepumpt.  Mittels einer weiteren Leitung gelangt das Material hier zur Einbaustelle vor dem Pirolatal, wo sich der Sand nach Austritt aus der Spülleitung ablagert. Am Strand wird er dann mit Planierraupen weiter verteilt und profiliert. „Vor dem Hauptbadestrand werden wir die Spülleitung mit Sand überdecken, um den Badebetrieb nicht zu behindern", schildert van Hoorn die Bemühungen des Landesbetriebs um eine Durchführung im Bewusstsein der touristischen Bedeutung der Sommersaison. Der Aufspülbereich selbst muss aufgrund der möglichen Gefahren während des Spülbetriebs teilweise gesperrt werden.

 

Langeoog ist die einzige Ostfriesische Insel, auf der bisher keine massiven Küstenschutzanlagen erforderlich waren, um die Strände und Dünen gegen andauernde Erosionen zu sichern. „Unser Ziel ist es, Schutzmaßnahmen für Schutzdünen soweit wie möglich an den natürlich ablaufenden Prozessen zu orientierten. Über Strandaufspülungen kann eine nicht ausreichende natürliche Sandversorgung ausgeglichen werden", erklärt Prof. Thorenz die Hintergründe der Maßnahme. In ihrer Rolle als natürlicher Wellenbrecher spielen die Inseln auch für das ostfriesische Festland eine wichtige Rolle. Inselschutzmaßnahmen kämen damit indirekt auch dem Schutz der Festlandsküste zugute, heißt es beim NLWKN. Die Finanzierung des knapp 5,4 Millionen Euro teuren Vorhabens auf Langeoog erfolgt aus Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes.


 

 

 


Autor: Sabine Hinrichs
Foto: NLWKN
Quelle: NLWKN

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