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24.03.2021

Teek


Was ist Teek?

 

Nach Sturmfluten wird oft Teek an die Küsten geschwemmt. Teek nennt man das Treibgut aus Pflanzenresten. Bei Sturmfluten reißt das Meer vor allem Salzwiesenpflanzen mit und spült sie dann zum Beispiel an den Strand. Der Teek enthält meist auch Müll und wird regelmäßig vom NLWKN (Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) entfernt, denn insbesondere am Deich verursacht er ansonsten Schäden an der Grasnarbe.

Gerade bei der Dünenbildung und somit auch bei der Entstehung von Inseln spielt Teek eine entscheidende Rolle: wenn er mit Sand eingepackt wird, fangen die Samen an zu keimen und Pionierpflanzen wie der Meersenf wachsen. Dort kann sich dann noch mehr Sand verfangen und erste kleine Dünen entstehen. Man nennt sie auch Embryonaldünen.


 

 

 


Autor: Samira Mittring
Foto: Samira Mittring
Quelle: Nationalpark-Haus Baltrum