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03.09.2021

Morgenmuffel


Mit den Knien hören?!

 

 

Das ist ein Heupferd! Heupferde zählen bei uns zu den größten heimischen Heuschrecken: die Weibchen werden sogar bis zu vier Zentimeter lang und haben zusätzlich einen ein bis drei Zentimeter langen Legestachel. Den Namen trägt das Heupferd, da der Kopf ein wenig an ein Pferd erinnert. Allerdings ernährt es sich nicht gerne von Heu, sondern nascht lieber kleine Blattläuse.

 

Heuschrecken brauchen zwei Jahre Entwicklungszeit im Ei, sind dann aber fertig, wenn sie aus dem Ei schlüpfen. Anschließend müssen sie sich mehrfach häuten, bis sie vollständig ausgewachsen sind.

Mit ihrem Gesang, dem Zirpen, locken Männchen die Weibchen an. Durch das Aneinanderreiben der Vorderflügel entsteht ein Dauerton, der bis zu 150 Meter weit zu hören ist. Heupferde sind „Morgenmuffel“: erst am Nachmittag fangen sie an zu singen, den Gesang hört man dann aber bis tief in die Nacht.

 

Heuschrecken hören quasi mit dem Knie: bei den Tieren befindet sich das Hörorgan unterhalb des Kniegelenks!

 

Das Nationalpark-Haus Baltrum wünscht allen ein schönes Wochenende!


 

 

 


Autor: Samira Mittring
Foto: Samira Mittring
Quelle: Nationalpark-Haus Baltrum