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28.02.2019

Ratssitzung 27.2.2019


Das gemeinsame Ticketing von Kurverwaltung und Reederei Baltrum-Linie sowie ein Antrag der CDU "Erhebung Gästebeitrag durch die Reederei" standen am Mittwochabend mit als Hauptpunkte auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung im Sitzungssaal des Rathauses. Ein Beschluss wurde zu letzterem nicht gefasst, und eigentlich hätte er fast von der Tagesordnung gestrichen werden sollen, doch der CDU-Baltrum21-Fraktion war es wichtig, das Thema öffentlich zu diskutieren und die Sichtweise darzuzlegen.

Der Rat beschloss die Anschaffung eines Containers, der wiederum im Hafen aufgestellt werden soll. Es sei nicht gelungen, eine gemeinsame Software zur gleichzeitigen Erhebung von Gästebeitrag und Fahrkartenverkauf anzuschaffen – die Baltrum-Linie hat eine eigene Linzenz. Dies bedeutet, dass die Kontrolle weiter durch die Mitarbeiter der Kurverwaltung erfolgen muss, also muss ein neuer Container her. Statt der eigentlich für das Programm zugedachten Fördermittel werden diese nun in Höhe von 33.000 Euro für den Container eingesetzt.

Bürgermeister und Ratsdamen und -herren zeigten sich unzufrieden, denn man sei fast keinen Schritt weitergekommen. Immerhin würde nun das Anreisedatum übermittelt , womit die mitunter abenteuerlichen Strategien seitens der Touristen zur Gästebeitrageinsparung schwieriger umsetzbar sein dürften. Auch bedauerte die Versammlung, dass überhaupt ein Container angeschafft werden müsste, liegt das Gebäude der Reederei keine 200 Meter vom Hafen entfernt. Doch vor der Saison musste eine Lösung her, lautete das "Go" für den Container einstimmig. Dennoch hofften alle, dass die Zusammenarbeit insofern irgendwann klappen solle, dass die Gäste in einem Fahrkarte und Gästebeitrag entrichten könnten. Dadurch würden weitere Kosten gespart und die Vermieter würden entlastet.

Um eben die Zusammenarbeit nicht zu gefährden, fasste der Rat keinen Beschluss zur Änderung der Gästebeitragssatzung. Damit hätte die Reederei zur Umsetzung verpflichtet werden sollen, was nach dem Abgabegesetz laut Bürgermeister Berthold Tuitjer möglich wäre.


 

 

 


Autor: Sabine Hinrichs
Foto: S. Hinrichs