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10.04.2020
Impuls zum Karfreitag
Impuls zum Karfreitag
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Johannes 3,16
Etwas aushalten. Aushalten, dass wir derzeit nicht unterwegs sein können. Dass wir vier freie Tage haben, aber kein Verwandtenbesuch und erst recht kein Kurz-Urlaub möglich ist. Und die Ungewissheit aushalten. Nicht zu wissen, wie die Corona-Krise ausgeht. Wann die Ausgangsbeschränkungen zu Ende sind. Wann der Betrieb wieder öffnen darf, wann wieder Geld verdient werden kann. Und: nicht zu wissen, ob alle, die uns wichtig sind, unbeschadet durch diese Zeit kommen.
Karfreitag ist der Tag im Jahr, in dem es darum geht „auszuhalten“. Den Schmerz und das Leid dieser Welt. Die Trauer und Angst, die auch wir manches Mal spüren. Karfreitag erinnern wir an Jesu Tod. An sein Leiden, an die Folter und Pein, die er erlebt hat. Der Tod am Kreuz, das ist eine grausame Art zu sterben. Der Tod an einem Kreuz, das er zuvor gezwungen war, selbst zu tragen. Das ist demütigend. Ein Tod, der befohlen wurde. Wie hilflos müssen sich seine Jünger gefühlt haben. Aushalten.
Wir haben die Welt am liebsten unter Kontrolle. Das macht das Leben leichter. Wenn wir das Virus unter Kontrolle hätten, müssten wir uns darüber nicht sorgen. Und auch sonst im Leben: Wenn wir alles kontrollieren könnten, was würde dann noch misslingen? Immer wieder müssen wir aushalten, dass es Dinge gibt, die wir nicht in der Hand haben. Das spüren wir nicht nur in diesen Zeiten. Manchen Ereignissen sind wir ausgeliefert. Beziehungen zerbrechen, obwohl wir es nicht wollen. Krankheit und Leid passieren, ohne dass es sich jemand aussucht.
Der Karfreitag mutet uns zu, uns der eigenen Verwundbarkeit und Abhängigkeit zu stellen. Und da kommt Gott mit dem Kreuz ins Spiel. Manche Dinge kann nur Gott zurechtbringen. Früher verwendete man dafür den Begriff der Sühne. Diese Versöhnung geschieht durch den Tod Jesu am Kreuz. Alle unsere Fehler und Verwundbarkeiten nimmt Jesus mit ans Kreuz, in den Tod. Durch die Auferstehung wird daraus Neues, ein neuer Anfang ist möglich. Das bedeutet bekanntlich nicht, dass es plötzlich kein Leid mehr gäbe oder plötzlich ein Impfstoff vom Himmel fällt. Aber es ist die Zusage, dass wir in unserer ganzen Unvollkommenheit geliebt sind.
Jesu Tod und Auferstehung geschehen für uns. Es bleibt schwer verdaulich, was da an Karfreitag geschehen ist. Leiden und Tod bleiben eine Zumutung. Und doch drückt sich in diesem Geschehen Gottes Liebe aus. Er bleibt mit uns verbunden auch im Leiden, im Sterben und über den Tod hinaus. Die Perspektive auf neues, ewiges Leben schenkt Hoffnung.
Johannes Heiber

Karfreitag
Wir feiern den Karfreitag (von althochdeutsch kara = Klage) in unserer Baltrumer ev.-luth. Kirchengemeinde normalerweise mit einem Gottesdienst zur Todesstunde Jesu. Nach biblischer Überlieferung ist das die neunte Stunde, also um 15:00 Uhr. Der Altar ist an diesem Tag nicht geschmückt. Neben den Antependien und den Blumen und Kerzen fehlt selbst die Altardecke. Das verweist auf die Ungeheuerlichkeit des Geschehens an diesem Tag. Während des Gottesdienstes wird die Passionsgeschichte nach einem der vier Evangelien gelesen. Zum Gottesdienst rufen wir nicht mit dem vollen Geläut unserer drei Glocken. Nur die Große Glocke mit dem tiefsten Klang wird geläutet. Sie verkündet sonst, wenn jemand aus unserer Kirchengemeinde verstorben ist.
Diese Glocke ist Karfreitag um 15:00 Uhr zu hören, um an Jesu Tod zu erinnern.
Psalm 22 EG 709
Lied O Haupt voll Blut und Wunden EG 85
Evangelium Joh 19,16-30
Autor: Sabine Hinrichs
Fotos: Hinrichs
Quelle: Inselpastor Johannes Heiber
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