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03.08.2020

SUP-Trend


Die derzeitige Wachmannschaft der DLRG macht sich gerade etwas Sorgen: Das so genannte Stand-Up-Paddling (SUP) mit aufblasbaren Boards ist absolut im Trend, aber auf der Insel und an der Nordsee nicht ganz ohne. Damit sind nicht die angeleiteten sportlichen Paddel-Touren z.B. der Surf- und Kite-Schule gemeint, sondern die Spaßfahrten von Jugendlichen mit mitgebrachten aufblasbaren Boards. Diese können nämlich leicht abtreiben, die Boards, mit den jungen Leuten. Die Strömung zwischen den Sandbänken wird unterschätzt, dass mit Wasser und Wind schnell eine Unterkühlung einsetzen könnte ebenso. Und auch, dass es notfalls für eine Hilfe per Rettungsboot zwischen den Sandbänken und der Insel zu flach wird. Die Strömung ist so schnell, dass auch kein Schwimmer hinterherkommen könnte. Es müsste ein Helikopter eingesetzt werden, wenn eine andere Rettungsmöglichkeit entfällt. Die Kosten trüge der Verursacher.

 

Die DLRG warnt entsprechend:

Aufblasbare SUP-Boards sind nicht nordseetauglich! 

 

 

Aber die derzeitige DLRG-Wachmannschaft um Gerd Malysch bietet zusammen mit der Surf- und Kite-Schule eine Reviereinweisung an! Man wende sich an die entsprechenden Stellen (Surf- und Kite-Schule im Westen, DLRG-Wach-Container in der Mitte). Die Jungs und Mädels freuen sich über eine kleine Spende für die jeweiligen Kaffeekassen ;-)

 

Mit einsetzender Ebbe wird der Weg zur Sandbank attraktiv. Es handelt sich zur Zeit um mehrere Sandbänke vor der Insel; je nach Windrichtung strömt das Wasser sehr schnell zwischen ihnen durch hinaus in die offene See. Gefährlich wird es besonders bei Westwind oder ablandigem Wind aus Süd-West. Wer sich darin bzw. darauf befindet, kommt möglicherweise nicht gut wieder zurück. Oft ist das Wetter gut, und man muss sich keine Sorgen machen. Aber an der Nordsee sollte immer auch mit einem schnellen Wetterumschwung gerechnet werden!

 

 


 

 

 


Autor: Sabine Hinrichs
Foto: Hinrichs / Malysch
Quelle: Gerd Malysch, DLRG-Baltrum