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26.03.2021

Rotkehlchen


Rotkehlchen, Vogel des Jahres 2021, der Flug zum Sieg!

 


Über das Rotkehlchen (Erithacus rubecula)  wurde schon viel berichtet, und selbst auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole, ist es erneut erwähnenswert. Zu beobachten ist der kleine knopfäugige Vogel meist in den Wintermonaten an den Vogelfutterstellen. Im beginnenden Frühjahr leistet er den Hobbygärtnern Gesellschaft. Der zu den „kleinen Drosseln“ oder Erdsängern gehörende Vogel erfreut die Menschen auch in der kühleren Jahreszeit mit melodisch klingenden, leicht perlenden Tonreihen. Auf dem Boden, wie eine kleine Maus umher hüpfend, sucht das Rotkehlchen nach Insekten, Larven und Würmern. Da das Rotkehlchen ein sogenannter Weichfresser ist, werden im Herbst die reifen Beeren an Bäumen und Büschen ebenfalls nicht verschmäht.

 

Bei der  NABU-Umfrage, welcher Vogel zum Jahresvogel gewählt werden soll, entschieden sich 17,4 Prozent der eingegangen Stimmen für den kleinen Vogel mit der roten Brust. 

Das Rotkehlchen ist der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres. Es hat mit 59.338 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. Bei der Wahl beteiligten sich über 455.000 Menschen. 

 

Ein Teil unserer heimischen Rotkehlchen zieht im Oktober in die Mittelmeerländer und kehrt erst im März wieder zurück. Die in Skandinavien brütenden Vögel überwintern in unseren Breiten, sind jedoch bei Eis, Schnee und Frost fast völlig auf die Fütterung durch den Menschen angewiesen.

 

In welchen Gebieten unsere Winterrotkehlchen brüten, steht noch nicht hundertprozentig fest, am Gesang ist dies leider nicht zu erkennen. So erfreuen wir uns weiterhin gerne an unseren Wintergästen, egal woher sie kommen...

 


 

 

 


Autor: Bärbel Nannen
Fotos: Bärbel Nannen