Suche:
News

18.09.2019

Mondlandung Baltrum


Nach über 50 Jahren tritt Kalla Wefel am 21.09.19 um 21.00 Uhr im Strandcafé Baltrum auf

 

Er ist wieder da!

Nach unvorstellbaren 52 Jahren kehrt der Osnabrücker Kabarettist, Musiker & Autor Kalla Wefel mit seinem Programm „Motzen ist mein Yoga!“ ins Strandcafé Baltrum zurück.

Wie kam es zu diesem mehr als ungewöhnlichen „Jubiläumsaufritt“?

Von 1967 bis 1970 trat Kalla jedes Jahr einige Wochen in den Sommerferien mit seiner damaligen Band „The Set“ im Strandcafé auf (1967 als 15-jähriger mit einer Sondergenehmigung des Jugendamtes).

 

Nun geschah Folgendes:

Kalla postete am 21. Juli 2019 auf Facebook neben einigen Fotos aus jenen Tagen folgenden Eintrag:

 

„MONDLANDUNG AUF BALTRUM!

… die eigentliche Mondlandung haben wir direkt während eines Auftritts im Strandcafé Baltrum erlebt. Zwei Fernseher waren dauernd eingeschaltet. Sobald etwas Aufregendes passierte, gab es eine ‚Tanzpause‘ (so hieß das damals). Wir haben mit mehr als 200 Leuten bis in den frühen Morgen hinein diesem einmaligen Erlebnis ungläubig und voller Ehrfurcht beigewohnt.“

 

Als das Strandcafé von diesem Facebook-Eintrag erfuhr, teilte es ihn und reagierte mit dem Satz: „Zum Strandcafé gehört Geschichte, soviel ist sicher!!!“

Wenige Stunden später kam es zu einem Kontakt mit dem Künstler, und es musste nur noch die Terminfrage geklärt werden.

 

Was für ein Programm erwartet uns nun 50 Jahre danach?

Kalla wird sicherlich einen Rückblick auf die Baltrum-Zeit werfen, was ihm nicht allzu schwerfallen dürfte, zumal er Fotos und sogar eine Liveaufnahme aus dem Strandcafé mitbringen wird. Das Gleiche gilt für seine legendäre „G-C-D-C“-Szene, mit der er mit selbstironischem Abstand schon immer über „Die Jugend von gestern“ herzieht und am Ende bei „Der Jugend von heute“ landet.

 

In einem Telefonat mit Barbara vom Strandcafé sagte er: „Keine Sorge, Barbara. Ich habe den Vietnamkrieg, Mao, den Musikantenstadl, den Mauerfall, die Honeckers, den Quelle-Katalog, die ZDF-Hitparade und sogar Jesus und Windows 3.01 überlebt, so dass ich längst gegen sämtliche gesellschaftliche Irrungen und Wirrungen immun bin. Anders gesagt: Ich habe meinen Weg längst gefunden und kann mich deshalb hin und wieder ruhig mal verlaufen, sogar nach Baltrum.“

 

Das Strandcafé freut sich jedenfalls auf einen lustigen und extrem kurzweiligen Abend mit einem alten Bekannten, nach dem Motto: „Einfach mal abschalten und zusammen Spaß haben“.

 

Die Aachener Nachrichten schrieben: „Kein Wunder, dass man den Kabarettisten Kalla Wefel so selten im Fernsehen sieht. Der Mann ist dafür viel zu gut.“

Also: Glotze, Tablets und Smartphones aus und nichts wie hin!

 

Pressekritiken

 

»Boshaftigkeit, Sprachwitz und Kalla Wefels grandiose Präsentation sind enorm unterhaltend.«

Stuttgarter Nachrichten

 

»Kalla Wefels Beobachtungsgabe ist enorm, unübertroffen sein schauspielerisches und komisches Talent.«

Die Tageszeitung

 

»Es ist zum Schreien, wie Kalla Wefel mit seinen Einschüben, Wortsprengseln, komisch-bissig-zynischen Kommentaren und Verbalhieben aus Fakten Farcen macht. Es ist also ein Unterricht, wie wir ihn uns schon immer gewünscht haben. Spannend, unterhaltsam und lehrreich bis zum Schluss. Zumal dieser - wie schon zwischendurch auch immer mal wieder - mit Musik gestaltet wird. Aber da klingelt es. Endlich? Nein: Leider!«

Weser Kurier (Bremen)

 

»Kalla Wefel, mit der Bühne seit langem vertraut, riss das Publikum als ›Alt-‹ und ›Neuachtundsechziger‹ mit. Dank der Gitarre spielte er zudem die vergangenen Jahrzehnte Popmusik an die Wand. Die Jury zeichnete ihn auch für seine ›enorme Bühnenpräsenz und Authentizität‹ aus, die ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz war.«

Frankfurter Allgemeine (FAZ) zur Verleihung des ›Satirelöwen‹

 

»Um den ›Wahnsinn mit Methode‹ aufzudecken, musste der messerscharfe Analytiker Wefel nur den Duden sezieren oder den Beipackzettel eines Billigketten-Computers wörtlich zurückübersetzen - eine kurzweilige Kunst, dem ehemaligen Autor, Lektor und Übersetzer ebenso liegt wie die kabarettistische Umsetzung für sein begeistertes Publikum. Wer ihn hautnah und ungeschminkt im ›Überflieger‹ erlebte, kann bestätigen, was die Presse schon schrieb: ›Dass man Kalla Wefel so selten auf dem Bildschirm sieht, hat seinen Grund - dafür ist er viel zu gut.‹«  

Wetterauer Zeitung

 

»Kalla Wefel war da. Ein brillanter, bissiger Akteur trat hier auf, dem seichten, zotigen Comedyge¬blö¬del haushoch überlegen.« 

Schwäbische Zeitung

 

»Der Abend war gigantisch. Leidenschaftliches, fetziges, sehr vielseitiges Kabarett mit Biss präsentierte Kalla Wefel seinen Gästen im Cinque. Zudem überraschte er mit hervorragender Rockmusik. Dem ›Ernstfall‹ Zugabe musste Wefel gleich dreimal ins Auge blicken, denn die Kabarettliebhaber waren nach drei Stunden noch immer in seinem Bann.«

Neue Ruhr Zeitung

 

The Set im Strandcafé im Juli 1967 - Kalla Wefel links mit 15 Jahren

 

The Set vor dem Strandcafé Juli 1969 – Kalla Wefel in der Mitte

 

Aktuelles Foto zum Programm „Am Anfang war die Musik“

 


 

 

 


Autor: Sabine Hinrichs
Fotos: privat/Wefel
Quelle: Barbara Dietrich, Strandcafé Baltrum GmbH