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13.04.2018

Inselschule gewinnt bei Sportabzeichen-Wettbewerb


Mit einer frohen Botschaft kam Kreissportbundvorsitzender Remmer Hedemann am Freitagvormittag, dem 13. April 2018, zur kleinsten Ostfriesischen Insel. Den Schülerinnen und Schülern wie auch dem Lehrerkollegium gratulierte er zu den besonderen Leistungen, die die Inselschule Baltrum erneut beim bundesweiten Sportabzeichen-Wettbewerb errungen hat. Er überbrachte neben der Anerkennung und den Urkunden auch Geldgewinne, was besonders die jungen Sportlerinnen und Sportler mit viel Beifall quittierten.
Mit 70.000 Mitgliedern in 305 Vereinen ist der Kreissportbund Aurich die Dachorganisation im Landkreis, erläuterte der Vorsitzende Hedemann. Neben Boßeln, Fußball, Tennis und Fechten werden insgesamt 18 Sportarten dort vertreten. Da die Schülerinnen und Schüler alle im Kultur- und Sportverein Baltrum Mitglied sind, sind sie darüber auch vertreten. 25 Schulen haben sich beim Sportabzeichen-Wettbewerb des Landkreises Aurich beworben, und Baltrum hat 2017 den 1. Platz errungen, was mit einem Geldpreis von 100 Euro des von den Sparkassen unterstützten Wettbewerbs ausgezeichnet wurde.
Niedersachsenweit haben für Baltrum sowohl die Grundschule als auch die Oberschule jeweils den 1. Platz gemacht. Die Grundschule hatte gar eine Quote von 99,5% zu verzeichnen - die KlassenvertreterInnen nahmen die Urkunde freudig entgegen. 400 Euro gab es für diesen 1. Platz. Für die Oberschule gab es zum 1. Platz gar 700 Euro. Das Geld soll wieder gut investiert werden, versprach Schulleiter Dr. Thomas Mronga. So könnten weitere Sportgeräte angeschafft werden.
Die kleine Inselschule konnte diesen Wettbewerb nun schon mehrmals gewinnen. Mronga betonte, dass es trotz - oder vielleicht wegen - der nicht optimalen Ausstattung und der Umstände auf der Urlauberinsel gelungen sei, die Kinder und Jugendlichen besonders zu motivieren und das Beste aus der Lage zu machen. Im Sommer hat die Schule keine Turnhalle zur Verfügung, der Sportplatz im Deichvorland ist abenteuerlich, der Schulhof unter dem Deich wird mit einfachsten Mitteln zur Leichtathletikarena umfunktioniert... Die Kinder könnten dafür alle schon schwimmen, bevor sie in die Schule kämen - das sei ein großes Plus. Er hoffe, dass dies künftig auch gelingen werde. Wichtig sei auch, dass die jungen Leute ab und zu über den Tellerrand schauen dürften und sich mit anderen messen. Momentan werde beispielsweise die an Land stattfindende Praktikumszeit der Klassen 7/8 dazu genutzt, in das Wesen der Sportvereine in Norden hineinzuschnuppern.

 

 

 


Autor: Sabine Hinrichs
Fotos: Hinrichs