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26.11.2019

Betriebsausschusssitzung 26.11.2019


Betriebsausschusssitzung am 26. November auf Baltrum


Gerade einmal eine halbe Stunde dauerte die Betriebsausschusssitzung am Dienstagnachmittag auf Baltrum. Dabei musste zuvor noch der Ausschussvorsitzende für die laufende Sitzung gewählt werden, da der Vorsitzende und seine Stellvertreterin (CDU) beide nicht anwesend waren. Wilfried de Vries (Gemeinde Baltrum) wurde zum Wahlleiter bestimmt, Torsten Bent (CDU) wurde als Vorsitzender vorgeschlagen, einstimmig gewählt, und er führte fortan die Sitzung.
Betriebsleiter Berthold Tuitjer (parteilos) erinnerte den Ausschuss daran, möglichst frühzeitig eine Entscheidung hinsichtlich er künftigen Mitgliedschaft bei der Ostfriesischen Inseln GmbH zu treffen. Derzeit bestehe eine eingeschränkte Mitgliedschaft, da es seinerzeit Bedenken wegen der Beitragskalkulation gegeben hatte. Es sollte bald entschieden werden, inwieweit eine weitere Beteiligung angestrebt sei. Die derzeitige Mitgliedschaft „light“ endet am 31.12.2020.
Der Kurbeitragswagen am Hafen wäre nicht mehr „von aktuellem Wert“ gewesen und beim Abtransport gänzlich auseinandergefallen, berichtete Tuitjer. Über eine Neuanschaffung müsse beraten bzw. beschlossen werden.
Bei der Ausschreibung um die Neuverpachtung der „Zeltschuppens Ost“ bzw. ehem. „Starks Strandladen“ gebe es sechs Bewerber, hieß es.
Hingegen habe sich für das Kino kein Interessent gefunden. Im Nachgang der Sitzung wurde darüber diskutiert, ob es möglich wäre, jemanden einzustellen, was wegen des Arbeitsaufwandes nötig wäre. Eine Kooperation mit Spiekeroog hinsichtlich der Filmverleihverträge sei denkbar. Es sei allerdings kein Wohnraum für einen neuen Mitarbeiter vorhanden. Die Thematik soll in der kommenden Ratssitzung am Montagabend im nicht öffentlichen Teil beraten werden.
Zum Ende der Woche findet die Übergabe der Welle mit der Gemeinde statt, schloss Tuitjer seinen Bericht.

 

Der Jahresabschluss des Eigenbetriebes Kurverwaltung Baltrum wurde von Kämmerin Heike Klaassen vorgetragen. Auch in 2018 habe sich der positive Trend fortsetzen können, und es sei ein Überschuss von 170.791,98 Euro erwirtschaftet worden. 2017 habe dieser 255.661,04 Euro betragen. Die Verlustvorträge aus den Vorjahren verringern sich um 171.000 Euro auf nunmehr 343.000 Euro. Es sind an Aufwendungen ein Plus von 82.700 Euro zu verzeichnen, v.a. durch höhere Personal- und EDV-Kosten. Trotz der positiven Entwicklung bestehe weiterhin ein erheblicher Investitions- und Instandhaltungsstau in den Einrichtungen als auch bei den vermieteten Gebäuden. Die erfolgreiche Konsolidierung sei weiterzuführen, bekräftigte Kämmerin Klaassen.
Der Betriebsausschuss beschloss einstimmig den von der Kommuna Treuhand geprüften Jahresabschluss des Eigenbetriebes Kurverwaltung 2018, als auch den Lagebericht und den Jahresüberschuss von 170.791,98 Euro. Dem Betriebsleiter wurde bei eigener Enthaltung Entlastung erteilt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Tagesordnungspunkt Strandgastronomie hieß es, dass es weitere Informationen zu einem geplanten „Containerdorf“ bei der Surfschule geben solle. Die Nutzung des Strandes müsse mit dem NLWKN, dem Gastrecht und Baurecht abgeklärt werden. Der Fortführung dieser Entwicklung sei bereits bei einer vorigen Ratssitzung zugestimmt worden, es sollten Zahlen vorgelegt werden. Der Punkt werde in der morgigen Verwaltungsausschusssitzung weiter behandelt, hieß es.
Zum „Strandsuppenwagen“, einem Projekt der Inselfreunde Baltrum e.V., war ebenfalls ein weiteres Konzept angefordert worden. Man solle überlegen, was genau gewollt ist, wann und wo wer was verkaufen darf, ob der Strand unterverpachtet werden könne usw.. Die Gemeinde bzw. Kurverwaltung solle bis zur übernächsten Ratssitzung festlegen, wie und wo etwas stattfinden könnte und ein Konzept mit gewissen Vorgaben und Kostenplänen ausarbeiten, sodass eine Ausschreibung angeleiert werden könnte, wurde gefordert.

 

Unter Wünsche und Anregungen wurden die diesjährigen Winter-Öffnungszeiten des SindBades gelobt und viel mehr noch das offensichtliche Engagement der beiden neuen Baltrumer Schwimmmeister Sascha Warfsmann und Stefan Vielweber. Eine Aufhübschung der Sauna (bzw. auf Dauer die Grundsanierung) sei zwar wünschenswert, viel mehr zähle jedoch der deutlich positive Trend zu tollem Service in Bad und Sauna.

 


 

 

 


Autor: Sabine Hinrichs
Fotos: Hinrichs / Präsentation Klaassen
Quelle: KV Baltrum