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19.08.2019

Wattgottesdienst


Es geht um die Schöpfung, und nicht um die Wertschöpfung, stellte Normann Grabow von der Nationalpark-Verwaltung Niedersächsisches Wattenmeer beim Gottesdienst am vergangenen Sonnabend auf dem Meeresgrund fest. Dies gilt in besonderem Maße für das Wattenmeer. Zehn Jahre Welterbe werden in diesem Jahr gefeiert, das sei die Auszeichnung, auf die man stolz sein könne. Der Schutz des Wattenmeeres sei durch den Nationalpark gesichert, und das sei gut so.

Der vierte Wattgottesdienst mit Pastor Jörg Hübner fand wieder mitten im Watt vor Baltrum statt. Die Regenwolken machten einen großen Bogen um die Insel, und so konnte die Gemeinde aus ganz unterschiedlichen Regionen Deutschlands und sogar aus England mit Sack und Pack, sprich Altar und Bibel, Blumenschmuck und Federn, Notenständern und Instrumenten unter kundiger Führung von Nationalpark-Haus-Leiterin Karen Kammer zu der Stelle wandern, wo der Gottesdienst unter freiem Himmel stattfand.

Es ist eine Herzensangelegenheit aller Beteiligter, das ist in den Ansprachen, in den Gebeten, in der Musik, bei den Liedern und nicht zuletzt in der Predigt zu spüren. Und die Mitwandernden waren größtenteils ebenfalls nicht zum ersten Mal bei diesem besonderen Gottesdienst dabei.


 

 

 


Autor: Sabine Hinrichs
Fotos: Sabine Hinrichs / Sikko Tammena