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13.02.2009
„Wir leben mit und von der Nordsee“.
35 Jahre Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste
Zu einer dreifachen Feierstunde trafen sich Mitglieder und Gäste der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste SDN kürzlich in Varel-Dangast: 35 Jahre Schutzgemeinschaft
Deutsche Nordseeküste, 20 Jahre Nationalparkhaus Dangast und die Einweihung des Verbindungsbaues waren der Anlass. Der niedersächsische Umweltministers Hans-Heinrich Sander war ebenso geladen und hielt die Festrede. In seiner Begrüßungsrede gab der Vorsitzer der SDN, Rudolf-Eugen
Kelch, einen kurzen Rückblick- und Ausblick auf die Arbeit des Verbandes.
Am 13.Januar 1973 erfolgte damals die Gründung durch Vertreter von Kreisen, Gemeinden, Verbänden, Institutionen und Einzelpersonen in Cuxhaven. Die Ursachen für die Gründung der „SGDN“ waren die Vermüllung und Verölung der Strände durch den Schiffsverkehr und die Verklappung von Industrieabfällen, die die Tourismuswirtschaft in ihrem Lebensnerv zu treffen drohten und zu einem Handeln
zwangen.
Seitdem wurde viel für den Nordseeschutz erreicht. „Der Nordsee geht es besser“, unterstreicht Kelch.
Nordseeschutz war vor 35 Jahren Chefsache bei den Kreisen, so Kelch weiter. Sie stellten mit Landräten und Oberkreisdirektoren den Vorstand der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste. Die SDN hatte bei der Durchsetzung von Schutzzielen stets sachlich-fachlich und als verlässlicher Partner der Entscheidungsträger argumentiert. Sie war nie lautstark und auf Sensationen aus, sondern hat sich mit Verwaltungen und Politik im Dialog auseinandergesetzt. Mitte der 80-er Jahre war Nordseeschutz zu einem gesellschaftspolitischen Anliegen geworden, erinnerte der Vorsitzer. Seit der Zeit sind auch die
Kreise Nordfriesland und Dithmarschen Mitglieder der SDN.
„Auch wenn es der Nordsee besser geht, wird das Ökosystem Nordsee und Wattenmeer weiterhin in seinem Kern bedroht“, mahnt Kelch. Dazu zählen neben den zu hohen Nähr- und Schadstoffstoffeinträge über den Luft- und Wasserpfad auch die zunehmende Industrialisierung der Nordsee, die Überfischung und der Meeresspiegelanstieg sowie die Versauerung des Meerwassers, erläutert Kelch.
Die Lösung dieser Aufgaben sei komplexer geworden und erfordere, den Blick über die Deiche hinweg ins Binnenland zu den Quellen der Belastungspfade.
Von der SDN wurde vor 20 Jahren in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Varel und der Nationalparkverwaltung
das Nationalparkhaus „Alte Schule Dangast“ mit Unterstützung durch die Landesregierung, die Deutsche Umweltstiftung, die Wattenmeerstiftung und die Barthel-Stiftung eingerichtet und sukzessive ausgebaut.
In seiner Festrede sagte Umweltminister Hans-Heinrich Sander: „Allen Beteiligten danke ich ganz herzlich für ihr Engagement. So hat der SDN mit ihrer Pionierarbeit und langem Atem den Umweltschutz an der deutschen Nordseeküste wesentlich vorangebracht. Der Stadt Varel, der SDN und dem Mellumrat ist es hervorragend gelungen, das Nationalpark-Haus Dangast eng mit den Menschen in der Region zu
verknüpften. Und natürlich danke ich der Hellmut Barthel Stiftung, die so großzügig die Voraussetzungen für eine weiterhin erfolgreiche Arbeit geschaffen hat.“ Um Umweltsünder künftig besser verfolgen zu können, forderte Sander eine deutsche Küstenwache. „Es muss Schluss sein mit der Kleinstaaterei“, so der Minister, „es geht um ein Meer und das betrifft uns alle“.
Niedersachsen sei auf eine gesunde Meeresumwelt angewiesen. Die Landesregierung setze sich bereits stark für die Belange des Umweltschutzes ein und auch auf europäischer Ebene sei die maritime Politik bereits etabliert.
Der Umweltdezernent des Landkreises Friesland, Martin Dehrendorf, bezeichnete die SDN als Lobbyist, Anwalt und Wächter für die Belange der Nordsee. Die Organisation habe keinen leichten Stand, weil ökologische und ökonomische Interessen aufeinanderstießen. Deshalb appellierte Dehrendorf:
„Wir leben mit und von der Nordsee“.
Hans von Wecheln
Schutzgemeinschaft
Deutsche Nordseeküste e.V.
Anm. d. R.: Das Nordseehaus Baltrum war zunächst auch unter der SDN gegründet und betrieben worden. Heute ist der BUND Betreiber.
Autor: Sabine Hinrichs
Foto: Hinrichs
Quelle: Hans von Wecheln, Vorstandssprecher SDN
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