
06.10.2026 - Heute singt der ShantyChor!
05.10.2026 - Rote Herbstpracht
05.10.2026 - Dienstag keine Rote Tonne
02.10.2026 - Kunst mol kieken hat am Wochenende auf
02.10.2026 - Nipptied fällt aus
02.10.2026 - Musik verbindet
02.10.2026 - Letztes Geleit
01.10.2026 - Neue Kinderspielhaus-Zeiten
01.10.2026 - JuBiDu & Fleitjes
30.09.2026 - Kluntje: Ruhetage Mi + Do
30.09.2026 - Die Schulseelsorgerin
29.09.2026 - Ein Hoch im Gelben Wagen
28.09.2026 - Wahl-Nachtrag
28.09.2026 - Spartenleitertreffen am 30. September
28.09.2026 - Extra-Konzert am 1. Oktober
27.09.2026 - Buntes Cobigolf-Turnier
27.09.2026 - Betriebsgeheimnis
25.09.2026 - Badeaufsicht endet
25.09.2026 - Samstag: KSV-Cobigolf-Turnier
25.09.2026 - Sommerausklang
24.09.2026 - Zugvogeltage vom 10. bis 18. Oktober 2026
23.09.2026 - B.-L.: Preise bleiben stabil
23.09.2026 - Mittwoch Tante Wanda!
20.09.2026 - Konzert zum Weltkindertag
18.09.2026 - KSV-Updates
05.09.2019
Insektenschutz, auch im größeren Stil
NLWKN benennt Wege für mehr Insektenvielfalt auf großen Flächen
Das Insektensterben ist schon lange keine bloße Vermutung mehr. Stille Sommer, ungewöhnlich saubere Windschutzscheiben - die Daten und Fakten der Experten bestätigen den Rückgang sowohl der Anzahl als auch der Vielfalt der Insektenarten in Deutschland. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) stellt in seiner neuen Broschüre „Insektenvielfalt in Niedersachsen - und was wir dafür tun können" auch Maßnahmen für die Förderung der Insektenvielfalt vor, die vorrangig auf größeren Flächen möglich und sinnvoll sind.

Grünes Heupferd auf Margerite (Foto: Hans-Jürgen Zietz, NLWKN)
Heimische Wildpflanzen anstelle von Samentütchen mit vielversprechenden Namen
Bunte Samentütchen in Gartencentern mit Aufschriften wie „Bienenwiese", „Schmetterlingsoase" oder „Nützlingswiese" versprechen eine bunte Blumenwiese und einen idealen Lebensraum für Insekten. Arten- und strukturreiche Wiesen sind aber Gemeinschaften aus heimischen Wildgräsern und Blütenpflanzen, die viele Jahre lang bestehen. Viele Arten der „Blühmischungen aus der Tüte" überdauern dagegen nur ein, höchstens zwei Jahre; andere Arten breiten sich unkontrolliert aus und verdrängen sogar die einheimischen Pflanzen. Die meisten der vermeintlichen „Wildarten" sind ohnehin nur Kultursorten aus großen Saatzuchtbetrieben mit unbekannter Herkunft. Diese Pflanzen sind kaum an die jeweils regionalen Bedingungen angepasst und können die Ansprüche der im Gebiet vorkommenden Insekten nur selten erfüllen.
Viele Insekten, ob Käfer, Wildbienen, Hummeln oder Schmetterlinge, sind aber auf heimische Wildpflanzen angewiesen. Sie nutzen diese Pflanzenarten als Futterpflanze - je nach Art und Entwicklungsstadium Wurzeln, Stängel, Blätter etc. - und sind dabei zudem noch auf einzelne, ganz spezifische Pflanzenarten spezialisiert.
Während zum Beispiel unter den pollen- und nektarsuchenden Insekten einige als Generalisten die verschiedensten Pollenquellen nutzen können, gibt es auch eine Reihe von Spezialisten, die an Pollen bestimmter Pflanzenfamilien gebunden sind. Dazu gehören beispielsweise die Platterbsen-Mörtelbiene die auf Schmetterlingsblütler spezialisiert ist, die Distel-Mauerbiene auf Korbblütler oder die Glockenblumen-Sägehornbiene auf Glockenblumengewächse.
Diesen Arten ist außerdem wenig geholfen, wenn Glockenblumen oder Margeriten aus fernen Ländern oder Regionen stammen. Denn es ist nicht gleichgültig, woher welche Pflanzenart stammt, da sich viele Insekten an die heimischen Pflanzenarten angepasst und sich teilweise sogar auf ihre spezifischen Blühzeiträume eingestellt haben. Außerdem wachsen viele Pflanzen besser, wenn das Saatgut aus der Region stammt, in der es gesät wird.
Wenn kurzfristig artenreiche Wiesen oder Saumstreifen angelegt werden sollen und keine geeigneten Spenderflächen für eine Mahdgutübertragung verfügbar sind, sollte eine Einsaat daher nur mit selbst gesammelten Samen oder wenigstens mit jeweils an die Standortbedingungen angepasstem zertifiziertem regionalem Saatgut, sogenanntem „Regiosaatgut" erfolgen.
Heimische Gehölze und Stauden verwenden
Heimische Sträucher und Bäume sind für Insekten genauso wichtig wie heimische Wildkräuter und Gräser. Viele Insekten haben sich auf das Leben auf wenigen Baumarten spezialisiert. An der Vogelkirsche leben zum Beispiel über 100 holzbesiedelnde Käferarten. Viele der größten Käferarten entwickeln sich am und im Eichenholz. Heimische Gehölze stellen darüber hinaus Pollen und Nektar vom frühen Frühjahr bis in den späten Herbst zur Verfügung. Die Blüte der Weiden, die sogenannten „Weidenkätzchen" beginnt bereits Ende Februar, Anfang März und ist die erste große Nektar- und Pollenquelle für Hummeln und Bienen, etwa für die Weiden-Sandbiene. Die Pflege und Anlage von Hecken, Sträuchern und Einzelgehölzen auf Freiflächen und in Gärten werten diese Bereiche für Insekten auf. Heimische Gehölze sind bei standortgerechter Verwendung auch unempfindlicher als exotische Sträucher, da sie an die hier vorherrschenden Klimabedingungen angepasst sind.
Beispiele für „gartentaugliche" heimische Gehölze sind: Schlehe, Gewöhnlicher Schneeball, Berberitze, Pfaffenhütchen, Sanddorn, Hartriegel, Vogelkirsche, Hasel, Eingriffeliger Weißdorn, Zitterpappel, Stieleiche, Rotbuche, Grauweide, Silber-Weide, Sal-Weide, Bergahorn, Feld-Ahorn, Winter-Linde.
Streuobstwiesen anlegen und erhalten
Neuanlage, Erhalt und Pflege von artenreichen, extensiv genutzten, also wenig bis gar nicht gedüngten und selten gemähten Wiesen oder Weiden mit hochstämmigen Obstbäumen, sogenannte Streuobstwiesen, bieten Insekten unterschiedliche Teillebensräume in enger Verzahnung. Bei der Pflanzung neuer Obstbäume sollten möglichst verschiedene, auch regionale Obstsorten einbezogen werden. Sie haben zudem den Vorteil, dass sie mit ihren unterschiedlichen Blütezeiten besonders lange Nektar und Pollen bieten. Abgestorbene Obstbäume oder Äste sollten als Fortpflanzungsstätte für Bienen oder holzbewohnende Käfer möglichst in der Fläche verbleiben oder an einem sonnigen Ort abgelagert werden
„Mahdgutübertragung" auf großen Grundstücksflächen
Artenreiche Wiesen mit einem vielfältigen Angebot an möglichst heimischen Wildpflanzenarten verbessern das Nahrungsangebot für Insekten und bieten ihnen ganzjährig Nist- und Überwinterungsplätze. Erreicht werden kann das zum Beispiel durch das Ausbringen von Mahdgut aus geeigneten artenreichen Wiesen auf eine geeignete Fläche.
Spender- und Empfängerflächen sollten möglichst eng beieinanderliegen, idealerweise in derselben Gemeinde, und ähnliche Standorteigenschaften haben. Der Zeitpunkt der Mahd der Spenderfläche richtet sich nach der Samenreife der Wiesenpflanzen, die übertragen werden sollen. Eine Mahd in den frühen Morgenstunden ist am ertragreichsten, da die Samen durch den Tau besser anhaften. Als gewünschter Nebeneffekt können hierbei neben den Pflanzenarten auch vorhandene Insekten oder deren Entwicklungsstadien mit in die Flächen eingebracht werden. Diese Variante eignet sich - naturgemäß - besonders für große Grundstücksflächen.
Weitere Informationen gibt es in der Broschüre „Insektenvielfalt in Niedersachsen - und was wir dafür tun können" des NLWKN. Interessierte können sie unter https://www.nlwkn.niedersachsen.de/insektenvielfalt/insektenvielfalt-in-niedersachsen--und-was-wir-dafuer-tun-koennen-177015.html herunterladen oder im NLWKN-WebShop bestellen: http://nlwkn-webshop.webshopapp.com/insektenvielfalt.html.
Link -> Download
Autor: Sabine Hinrichs
Foto: Hans-Jürgen Zietz, NLWKN
Quelle: NLWKN
Baltrum-Online.de ist ein werbefreies und unabhängiges Angebot. Wir berichten ehrenamtlich und frei über die Insel Baltrum und stehen in keinerlei Verbindung zur Gemeinde Baltrum.
Weitere News
6.10.2026
Heute singt der ShantyChor!
Heute Abend gibts mal wieder was auf die Ohren! Seemannslieder und Shanties, alte Kracher und neue S...
5.10.2026
Rote Herbstpracht
Aufgepasst: Rot, Rot, Rot!...
5.10.2026
Dienstag keine Rote Tonne
Morgen findet kein Abtransport der Hotelmüllcontainer statt....
2.10.2026
Kunst mol kieken hat am Wochenende auf
Kunst und Schmuck am 3. und 4. Oktober im Alten Ostdorf...
2.10.2026
Nipptied fällt aus
Am Sonntag kein Musikalisches Dreiviertelstündchen im Nationalpark-Haus...
2.10.2026
Musik verbindet
Gesang und Blockflötenklang...
2.10.2026
Letztes Geleit
Überführung heute um 17.45 Uhr ab Neßmersiel...
1.10.2026
Neue Kinderspielhaus-Zeiten
Das Kinderspöölhus hat ab sofort am Sonntagnachmittag von 14:00 – 17:00 Uhr geöffnet....
1.10.2026
JuBiDu & Fleitjes
Konzert am 1. Oktober um 20.30 Uhr in der ev. KIrche ...
30.9.2026
Kluntje: Ruhetage Mi + Do
Ab Freitag macht das Kluntje wieder auf!...
30.9.2026
Die Schulseelsorgerin
Reporter-AG: Interview mit Silja Bressel...
29.9.2026
Ein Hoch im Gelben Wagen
Eine Kutschfahrt, die ist lustig! ShantyChor auf Sonderfahrt...
28.9.2026
Wahl-Nachtrag
Olaf Wiltfang gewinnt die Landratswahl im Kreis Aurich...
28.9.2026
Spartenleitertreffen am 30. September
Mittwoch, um 20.30 Uhr im Vereinsraum unter der Turnhalle...
28.9.2026
Extra-Konzert am 1. Oktober
Dem Sommer hinterher... JuBiDu & De Fleitjes van Baltrum in der ev. Kirche um 20.30 Uhr...
27.9.2026
Buntes Cobigolf-Turnier
Bei perfektem Spätsommerwetter richtete der Kultur- und Sportverein am Sonnabend, dem 26. September,...
27.9.2026
Betriebsgeheimnis
Sonntagsgedanken...
25.9.2026
Badeaufsicht endet
DLRG ist mit Erste-Hilfe-Bereitschaft noch bis zum 2. Oktober am Strand...
25.9.2026
Samstag: KSV-Cobigolf-Turnier
Am 26. September 2026 ab 12.30 Uhr in der Baltrum-Arena – Zaungäste willkommen!...
25.9.2026
Sommerausklang
Closing HEUTE bei Pipos Surfbude am Badestrand...
24.9.2026
Zugvogeltage vom 10. bis 18. Oktober 2026
Partnerland Namibia, Titelvogel Küstenseeschwalbe...
23.9.2026
B.-L.: Preise bleiben stabil
Trotz hoher Kraftstoffkosten: Fahrplan und Preise haben Bestand...
23.9.2026
Mittwoch Tante Wanda!
Mittwoch Theater, Donnerstag Fleitjes und Freitag Shanty-Konzert Am Mittwoch, dem 23. Septemb...
20.9.2026
Konzert zum Weltkindertag
Ein „kunterbunt-turbulentes Weltkindertags-Konzertchen“ (O-Ton Karen Kammer) hat am Sonn...
18.9.2026
KSV-Updates
Inselbühne, Spartenleitertreffen, Nikolausball...





