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20.08.2018

Nipptied für Miteinander


Miteinander musizieren - das ist für Nipptied großes Vergnügen und Programm. Die drei Baltrumer Hobby-Musikerinnen Karen Kammer (Klavier), Beate Metz (Violine) und Sabine Hinrichs (Flöte) sind als Trio traditionellerweise im Nationalpark-Haus zu hören, wenn sie alle paar Sonntage ein vergnügliches Dreiviertelstündchen lang zugunsten desselben auftreten. Am Sonntag, dem 19. August 2018, wagten sie sich in die große evangelische Inselkirche auf Baltrum, um ein besonderes Konzert zu geben.
Musik verbindet, stellte Beate Metz in ihrer Begrüßungsansprache fest, was könnte es also Schöneres geben, als das Verbindende in ein großes Miteinander zu überführen - wie es die Musik schon immer getan hat: kulturübergreifend, grenzübergreifend, ohne Schranken - als Bereicherung für die Welt und den Frieden. Auf der Suche nach einem integrativen musikalischen Flüchtlingsprojekt war sie auf die Musikschule ConTakte in Verden gestoßen, wo die SoundCompany unter Leitung von Musikschulleiter Andreas de Vries Einheimische und Geflüchtete, Jung und Alt, zusammenbringt. Gemeinsame Musikkurse und Sessions oder Konzerte hätten die Kraft, die Menschen einander nahe zu bringen und intensive Erlebnisse zu generieren. Das Konzept sieht neben der Intensität auch Kontinuität vor - und ist so stets auf Spenden angewiesen, auch wenn zwei Drittel der Kosten durch den Fonds „Missionarische Chance“ der Landeskirche Hannover getragen werden.
Nipptied hatte für dieses Konzert die passende Musik ausgesucht und spannte einen weiten Bogen durch die Zeit und die Kulturen. Höhepunkt war der ungarische Csárdás des italienischen Komponisten Vittorio Monti mit Beate Metz an der Violine in Begleitung von Karen Kammer am ePiano, das in der ev. Kirche mit ihrer guten Akustik das Publikum zu Bravo-Rufen hinreißen ließ.
Das Publikum dankte für das Benefizkonzert mit großem Applaus und großer Spendenbereitschaft.

 

 

 


Autor: Sabine Hinrichs
Fotos: Bärbel Nannen