Suche:
News

28.02.2019

Ratssitzung II.


Die Satzungsänderung zur Straßensanierung ist am Mittwochabend bei der ratssitzung auf Baltrum einstimmig beschlossen worden. Diesen Antrag hatte die GfB (Gemeinsam für Baltrum) ausgearbeitet und ist damit auf breite Zustimmung gestoßen. Edzard Mexer (GfB) führte aus, dass die Ausbaukosten für die Anlieger sanierungsbedürftiger Straßen künftig auf alle Baltrumer Grundstückseigentümer umgelegt werden sollen. Dafür solle die Verwaltung einen "Fünf-Jahresplan" ausarbeiten, Prioritäten festlegen, die Kosten ermitteln und die Beitragshöhe festlegen. Als Beispiel hatte er folgende Rechnung aufgemacht: Die Sanierung der Ostdorfstraße 104 bis 49 würde für jeden Anlieger im Schnitt rund 11.000 Euro kosten. Würde man aber das gesamte Sanierungsvolumen von rund 900.000 Euro auf 300 Grundstückseigentümer der ganzen Insel umlegen, käme für jeden rund 450 Euro mal fünf Jahre heraus, "und man hätte sieben Straßen saniert".

Grundstückseigner, die sich vor kurzem bzw. nicht länger als vor 20 bis 25 Jahren an einer Sanierung beteiligen mussten, unterliegen einer Verschonungsregelung, heiß es im Nachgang bei der Bürgerfragestunde.

 

Mit ihrem schon einmal gestellten Antrag zur Einrichtung einer Fußgängerzone zwischen "Sturmeck" und "Primavera" konnte sich die GfB dagegen auch dieses Mal nicht durchsetzen. Sie hatte weitere Argumente vorgetragen, die vor allem eine Attraktivitätssteigerung aus touristischer Sicht beinhalteten und auf die positiven Beispiele von Langeoog und Spiekeroog verwiesen.


 

 

 


Autor: Sabine Hinrichs
Foto: S. Hinrichs