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16.10.2018

Ratssitzung 15. Oktober


Was sonst noch war

Die Mietdauer der gemeindeeigenen Wohnungen soll künftig an die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses geknüpft sein, hatte Gemeinsam für Baltrum als Tagesordnungspunkt beantragt. Dies sei seit 2015 bereits gängige Praxis der Verwaltung, versicherte Bürgermeister Berthold Tuitjer, doch es sei unschädlich, dieses noch einmal offiziell und formal zu beschließen. Dies geschah einstimmig. In der Vergangenheit waren die Gemeindewohnungen immer wieder knapp geworden, weil ehemalige Mitarbeiter sie nicht frei gaben. Neue Mitarbeiter hätten deshalb nicht gewonnen werden können.

Eine Beteiligung an der EWE Netz AG wurde mehrheitlich abgelehnt. Das Geld (rund 10.000 Euro) könne besser in die zu gründende Wohnungsbaugenossenschaft Baltrum gesteckt werden und somit vor Ort bleiben. Gemeinde und Landkreis befürworten eine Beteiligung als sinnvolle Anlage und Solidaritätsbekundung.

Baltrum bekommt einen "Vote-Manager". Das zeitgemäße Programm zur Abwicklung von Wahlen wird seitens des Landkreises mit 2.000 Euro bezuschusst, die Kosten für die Anschaffung bei der Gemeinde liegen bei 2.124 Euro plus in den nächsten fünf Jahren anfallende Kosten von 3.630 Euro zusätzlich ca. 1.500 Euro pro Wahl. Es garantiere eine übersichtliche und vereinfachte Handhabung des Bereichs Wahlen sowie eine verbesserte Verknüpfung mit dem Landkreis samt angeschlossenen Städten und Gemeinden.

Die Abstimmungen über die nächsten drei Tagesordnungspunkte folgten den Beschlussempfehlungen von Betriebs- und Verwaltungsausschuss und gingen alle einstimmig ohne Diskussion aus: Die Auftragsvergabe für das Lüftungssystem im SindBad, die Anschaffung eines neuen Spielrondells und den Jahresabschluss des Eigenbetriebes Kurverwaltung mit Lagebericht, Verwendungsziel und Entlastung des Werksleiters (siehe Bericht Betriebsausschusssitzung 09.10.2018).

Die Kooperation mit der Ostfriesische Inseln GmbH wurde gegen zwei Stimmen aus der CDU auf den Weg gebracht. Der Kompromiss anstelle eines Beitritts lautete auf einen auf die Hälfte reduzierten Sockelbeitrag und den Verzicht des Stimmrechts. An allen Marketingaktivitäten der OFI würde Baltrum so beteiligt.

 

 

 


Autor: Sabine Hinrichs
Foto: Hinrichs