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16.10.2018

Weidefläche auf Baltrum zu knapp


Ein Gutes hatte die Nationalpark-Debatte am Montagabend bei der Sitzung des Gemeinderates im gefüllten Kinderspielhaus dann doch: es wurde eine interfraktionelle Arbeitsgruppe mit Harm Olchers (Gemeinde), Petra de Vries (CDU) und Dr. Uwe Friedrich (GfB) von Letzterem initiiert, bei der es um die Fortsetzung der Gespräche mit der Nationalpark-Verwaltung bezüglich des Weiderrechtes auf der Insel gehen soll. Im Laufe der vorhergehenden Diskussion war das differierende Verständnis deutlich geworden, das die beiden Fraktionen im Gemeinderat trennt:
Die GfB hatte Verhandlungsbereitschaft seitens der Nationalpark-Verwaltung ausgemacht. Gemeindevertreter und CDU/Baltrum 21 verneinten, es gäbe keine Verhandlungsbasis. Es ging hier speziell um die Ausweisung einer neuen Weidefläche im Osten, die vor zwanzig Jahren zum Nationalpark gefallen war, als eine weitere Nutzung als unnötig angesehen wurde. Mit dem Zuzug eines Fuhrunternehmens von der Schwesterinsel Juist und dem allgemeinen Bekunden, an einer auto- und elektrokarrenfreien Insel festhalten zu wollen, kommen die vorhandenen Weideflächen an ihre Grenzen, bzw. reichen so nicht aus. Die Nationalparkverwaltung hätte die Zahl der Pferde festgelegt: ein Pferd pro zwei Hektar, hieß es. Und: eine Wiedereinführung der Nationalpark-Fläche zu einer Weide werde nicht gesehen.
Die Arbeitsgruppe will nun das Gespräch mit der Nationalpark-Verwaltung suchen, um eine gute Lösung zu finden.

 

 

 


Autor: Sabine Hinrichs
Foto: s-press!