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04.05.2018

Ratssitzung II.


Der Pachtvertrag mit der Baltrum Flug GbR ist bis 2030 verlängert worden. Dies gab Bürgermeister Berthold Tuitjer am Donnerstagabend bei der Ratssitzung im Rathaus als Beschluss aus der vergangenen nicht öffentlichen Sitzung bekannt. Die Auftragsvergabe zur Sanierung der Alten Inselkirche im Zuge des Dorferneuerungsprogramms, die Vertragsverlängerung mit FreiZeit Poley, das Pachtangebot für die Beweidung einer Fläche unterhalb der Kläranlage sowie die Angebotsannahme der Straßenverlagerung wegen eines Vermessungsfehlers (Altes Ostdorf) wurden ebenfalls aufgezählt.
Wegen des gemeinsamen Ticketings mit der Baltrum-Linie sei man weiter im Gespräch und zuversichtlich, dass es für die kommende Saison eine Lösung gebe, so Tuitjer.
Bauamtsleiter Harm Olchers berichtete vom Rückbau der Müllstation, d. h. dem Abbau der Krananlage, als unbefriedigende Lösung für die Insel, da es nunmehr einen "offenen Umschlag" gäbe. Nachfragen und Drängen beim Landkreis hätten bisher nichts gebracht, bedauerte er.
Alle Bebauungspläne sind jetzt einsehbar unter http://www.gemeindebaltrum.de/bauen-und-wohnen/. Damit werde einer entsprechenden EU-Verordnung Genüge getan.
Der Rat hatte über die Annahme einer Spende zu beschließen: Für das Torfrock-Konzert in 2017 hatte die initiierende Familie Meyer 4.764,05 Euro gespendet. Eine Bescheinigung könne nun erteilt werden. Die Gemeinde danke der Familie.
Ratsherr Christian Ulrichs (Baltrum 21) regte an, bei der Kurverwaltung eine Zahlstelle für die Bareinzahlung der Kurtaxe seitens der Vermieter einzurichten. Die Möglichkeit, bei der Bank Bargeld auf das Konto der KV einzuzahlen, ist nicht mehr gegeben. Tuitjer versprach Umsetzung. Ziel solle aber auf Dauer "bargeldlose Insel" sein - Vertreter der Sparkasse (die, wie berichtet, ihre Pforten auf Baltrum für den Kundenverkehr geschlossen hat,) sollen zu Gesprächen eingeladen werden, forderten einige Ratsherren der CDU-Fraktion.
Zum Kindergarten hieß es auf Anfrage, dass für die altersübergreifende Gruppe zwei Fachkräfte erforderlich seien. Das jährliche Defizit betrage 80.000 Euro, und es gäbe arbeitsrechtliche Probleme. Die vom Landesjugendamt geforderte Außeneinfriedung des Kindergartengeländes müsse bis zum 31. Juli umgesetzt sein, berichtete Tuitjer und verwies auf den anschließenden, nicht öffentlichen Teil der Sitzung.
Ratsvorsitzender Jann Bengen (CDU) richtete einen öffentlichen Appell an die Opposition: Die GfB (Gemeinsam für Baltrum) möge ihre Homepage weniger tendenziös gestalten und nicht korrekt dargestellte Sachverhalte ändern.




 

 

 


Autor: Sabine Hinrichs
Fotos: Hinrichs