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27.02.2004

Werksausschusssitzung v. 24.02.2004


Der Erfolgs- und Vermögensplan des Eigenbetriebes Kurverwaltung Baltrum wurde am Dienstag dem Werksausschuss vorgestellt. Ein Verlust von rund 500.000 Euro ist eingeplant - trotz der Einsparungsbemühungen sind die steigenden Kosten vor allem bei den tariflich bedingten Personalkosten nicht durch Mehreinnahmen bei der Kurtaxe oder bei den Kuranwendungen aufzufangen.
Dies erläuterte Bürgermeister Günter Tjards mit Kämmerer Johann Apel. Man sei dennoch sehr optimistisch: Die Vermietung der Strandkörbe soll in diesem Jahr reibungsloser verlaufen und somit Mehreinnahmen versprechen. Gleichwohl weiß man um die Abhängigkeit durch die Ferienregelung, die wohl auch in diesem Jahr einen Einbruch im Juli erwarten lasse, wie auch um das Wetter, das bei Einnahmen bei der Tageskurabgabe und beim Schwimmbad sich entweder positiv oder negativ niederschlagenwürde..
Die Pachteinnahmen dagegen werden steigen. Auch den Ansatz bei den Kuranwendungen habe man erhöht, weil man weiterhin auf mehr Selbstzahler hofft und die Preise anpassen wird. Die Saison wird in diesem Jahr verlängert und so erhofft man sich ebenfalls Mehreinnahmen durch attraktive Veranstaltungen.
"Die Ansätze müssten wir hinbekommen" so Tjards, allerdings bleibe nicht viel Reserve, falls etwas Unvorhergesehenes dazwischenkomme. Aber das Konzept "Haushaltswahrheit gleich Haushaltsklarheit" bewähre sich und insgesamt sei man auf einem guten Weg, den Haushalt zu konsolidieren.
So stimmte der Werksausschuss diesem auch einstimmig zu.


Sabine Hinrichs