Kein Tennisturnier?

Hier gehören allgemeine Diskussionen rund um Baltrum und Baltrum-Online rein.
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Spacecowboy0211
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Beitragvon Spacecowboy0211 » 21.05.2010, 13:56

Wieso bekomme ich das Bild von "Nomen" in Tenniskluft nicht mehr aus dem Kopp ???? :lol: :lol:



IdS
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Mike
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Beitragvon Mike » 21.05.2010, 14:14

hab ich mich verlesen oder hat der betreiber der arena nicht schon in diesem threadgeschrieben, dass das tennisturnier definitv stattfinden wird??

irgendwie ist der thread doch dann nun überflüssig oder?
heiße luft um nix würd ich mal sagen...
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mame
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sowohl als auch

Beitragvon mame » 21.05.2010, 15:27

Haha spacey
mir geht es auch nicht viel besser;-) Bei mir dreht sich der Spruch "Nomi est Omi" ständig durch den Kopf - so´n Quatsch tztz.
Wiewohl, wiewohl
ist mir am Ahabend
mfG
mame
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Nomen mihi est ?
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Beitragvon Nomen mihi est ? » 21.05.2010, 15:44

Hallo Mike,

Richtig ist, es wurde niedergeschrieben das ein Tennisturnier stattfinden wird.
Hinter der Formulierung „ in welcher Form und in welchem Rahmen bleibt noch abzuwarten“, verbirgt sich der Detailteufel.

Es geht sozusagen darum, ob dies das 54.te Turnier in bewährter Manier ist, oder ob es das 1. Turnier neuerer Art ist und um die Frage, warum es nicht mehr auf die altbewährte Weise durchgeführt wird, wie es dazu kam und wer welchen Teil dazu beigetragen hat, dass es soweit kam.

So gesehen, ist der thread überflüssig, gleichwohl bleiben Fragen.



@ Spacecowboy0211 und mame,

das geht vorbei, die Liebe zur Heimat aber nicht.

Seht es mal unter dem Aspekt, was das Beste für Baltrum ist.
Neue Gäste für Baltrum zu gewinnen ist gut und richtig, aber muss man dazu alte Stammgäste vergrätzen?
Und ist es wirklich so egal, wenn die Gemeinde den Schaden hat?
Nomen meum vobis notum est.
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Beitragvon Fiene » 21.05.2010, 21:53

Moin zusammen,

verfolge seit ein paar Tagen das Thema "Kein Tennisturnier"???

Nomen schrieb:

..und nachdem was ich bisher gehört habe, wirft die Art und Weise, wie es zur Absage des Tennisturniers kam, kein rühmliches Licht auf die neuen Betreiber der Arena.

Darf ich mal fragen WAS du gehört hast? Hoffe doch sehr deine Aussagen im Forum haben festes Fundament und belaufen sich nicht auf "Hörensagen".

Nomen schrieb:

Ein zerstörtes Vertrauensverhältnis zwischen der Gemeinde als Verpächter und den Betreibern.....

Gibt es ein zerstörtes Vertrauensverhältnis? Woher hast du solche internen Informationen? ....oder ist es "Hörensagen"?

Nomen schrieb weiterhin:

Es geht sozusagen darum, ob dies das 54.te Turnier in bewährter Manier ist, oder ob es das 1. Turnier neuerer Art ist und um die Frage, warum es nicht mehr auf die altbewährte Weise durchgeführt wird, wie es dazu kam und wer welchen Teil dazu beigetragen hat, dass es soweit kam.

Also lieber Nomen, Gerd und Tüte haben in diesem Forum doch geschrieben, das sie jederzeit zu einem offenen Gespräch bereit sind. Warum stellst du die Fragen nicht direkt da, wo du auch die Antworten bekommst.

Würde mich freuen nach deinem Gespräch im Forum wieder von dir zu lesen.

Übrigens habe ich meinen ersten Kaffee in der Sportsbar getrunken. Ich saß bei strahlendem Sonnenschein unter freiem Himmel an der Theke. Geiles Gefühl und ein gut gelauntes Publikum von Gästen umringte mich. Tolle Sache!!!
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Nomen mihi est ?
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Beitragvon Nomen mihi est ? » 22.05.2010, 13:48

Hallo Fiene,

alles Hörensagen natürlich.
Ich höre 1 und 1 und schätze die Summe, dazu braucht es nur ein bisschen gesunden Menschenverstand und Grundkenntnisse in Mathematik 1 + 1 = 2.

So ist zur „Vertrauenskrise“ bei mame zu lesen:

„Ist ja richtig, dass der Gemeinde die 15 bis 20Tausend an jährlicher Spende verloren gehen, wenn sich der Tennisförderkreis beleidigt zurückzieht. Und ja, natürlich dürfen sich die Herren in Weiß auf den Schlips getreten fühlen.“

Nun versetze Dich mal in die Lage des Eigentümers/Verpächters:
Erst warst Du froh neue Pächter gefunden zu haben, doch dann gehen Dir Spenden in beträchtlicher Höhe verloren und die Spender mit denen Du 53 Jahre lang gut ausgekommen bist beschweren sich bei Dir.

Wie gesagt, ein bisschen gesunder Menschenverstand reicht oftmals aus.

Des Weiteren gehöre ich keiner der Konfliktparteien an, das müssen die wohl miteinander klären.
Für dieses Gespräch habe ich den Beteiligten auch meine Wünsche mit auf den Weg gegeben:

„… ich wünsche:
Der Tennisgemeinde, dass sie sich auch im 21. Jahrhundert auf Baltrum willkommen fühlen.
Den Betreibern der Arena, gute Geschäfte.
Und natürlich der Gemeinde, auf dass sich die Einnahmenseite tatsächlich verbessert.
Allen Beteiligten die notwendigen Einsichten um einen Kompromiss finden, mit dem alle zufrieden sein können. “

Nicht das ich mich so weit überschätze, das meine Wünsche etwas bringen.
Ich hoffe einfach darauf, das allen Beteiligten an einer einvernehmlichen Lösung gelegen ist.
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Beitragvon Paule » 23.05.2010, 10:30

Nomen mihi est ? schreibt:

„… ich wünsche:
Der Tennisgemeinde, dass sie sich auch im 21. Jahrhundert auf Baltrum willkommen fühlen.
Den Betreibern der Arena, gute Geschäfte.
Und natürlich der Gemeinde, auf dass sich die Einnahmenseite tatsächlich verbessert.
Allen Beteiligten die notwendigen Einsichten um einen Kompromiss finden, mit dem alle zufrieden sein können. “

Hat schon mal einer überlegt, was die Gemeinde an Kosten so alles spart? Das ganze „Event-Management“ – das macht wohl Herr Moschner – fällt weg. Frau Hochgrebe braucht nicht mehr stundenlang auf dem Platz sitzen und auf Meldungen warten, Herr Puls kann anderweitig sinnvoll eingesetzt werden, der Bauhof wird in keiner Weise belastet, Strom-, Müll- und Wasserkosten werden über die Arena abgerechnet und last but not least: Die Gemeinde hat sichere Pachteinnahmen, die bestimmt auch zuverlässig gezahlt werden.

Der Golfplatz und die Tennisanlage sehen besser aus als der Vorpächter es vermutlich je hingekriegt hätte. Und ob die Gemeinde am Hotdog oder an der Räuchermakrele nichts verdient, ist wohl egal. Ich glaube aber, daß die Hotdogs mehr zum vernünftigen Betrieb der Anlage beitragen als die Makrelen es getan haben.

Schönen Sonntag noch
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Nomen mihi est ?
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Beitragvon Nomen mihi est ? » 23.05.2010, 12:10

Moin Paule,

möglicherweise ist es so, wie Du es intonierst.

Die Gemeinde frohlockt ob der Pachteinnahmen, hat ein hohes Lied angestimmt und in den Amtsstuben wird im Reigen um die Schreibtische getanzt.
Ganz Baltrum feiert mit, die 53 lange Jahre währende Okkupation durch den Tennisförderkreis hat endlich ein Ende gefunden. Halleluja!


Die Christen feiern heute Pfingsten, die Entsendung des Heiligen Geistes.
Nomen meum vobis notum est.
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mame
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janz ruisch bleiben

Beitragvon mame » 24.05.2010, 09:49

Moin zusammen

Resümierend frage ich mal: - Was sind denn die Fakten, von denen man reden kann ohne sich aus „Hörensagen“ einen eigenen Reim auf die Wirklichkeit zu machen?
Fakt ist, der Tennisförderkreis hat sich durch viele Spenden an die Gemeinde um die Baltrumer Belange verdient gemacht.
Fakt ist, es wurde seitens der Gemeinde ein Vertrag mit neuen Pächtern geschlossen. Beide Seiten waren im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte. Die Überlassung des gepachteten Geländes erfolgt also nicht aufgrund eines besonderen Vertrauensverhältnisses, das heute durch ein mangelndes Entgegenkommen seitens der Pächter gegenüber Dritten, welche „Gewohnheitsrechte“ geltend machen möchten, gestört werden könnte.
Fakt ist, es gab bei der Tennis – und Cobigolfanlage deutlichen Handlungs – Wandlungsbedarf.
Fakt ist, die neuen Pächter haben mit erheblichem finanziellen Aufwand und viel persönlichem Einsatz das ganze Gelände saniert, ein neues Konzept erarbeitet und umgesetzt mit allen Unwägbarkeiten die Aussichten auf wirtschaftlichen Erfolg betreffend.
Fakt ist, es gibt keine Verpflichtungen der neuen Pächter gegenüber dem Tennisföderkreis.
Fakt ist, das Tennisturnier kann stattfinden.
Fakt ist, die neuen Pächter sind auf den Tennisförderkreis zugegangen und haben sich kommunikationswillig gezeigt.
Fakt ist, dass das Turnier immer in einer Zeit stattfindet, wo man seine Ferienwohnungen doppelt und dreifach vermieten könnte, von einem finanziellem Verlust auf Seiten der Vermieter kann also keine Rede sein.
Was sollen also in diesem Forum die auf „Hörensagen“ begründeten Mutmaßungen? Mit launigen Anspielungen auf den Bankchef Ackermann werden niedere, billige Instinkte wachgerufen, die mit der Sache hier nichts, aber auch gar nichts zu tun haben.
Auch andere perfide Anspielungen sind bereits entlarvt worden.
Und dann am Ende so tun, als mache man sich ja nur Sorgen um das Gemeinwohl und hoffe doch auf ein friedvolles, harmonisches Einvernehmen beider Parteien erinnert mich an einen satirischen Text von Ephraim Kishon, in dem er darstellt, wie man durch Behauptungen, die man, zugegebenermaßen, auf Hörensagen gründet , es doch nachhaltig schaffen kann Menschen zu diskreditieren.
Wollen wir hoffen, dass der Tenniskreis ein Einsehen findet und sich mit den neuen Gegebenheiten arrangiert und dass die Gemeinde zu beschlossenen Verträgen steht und den neuen Pächtern den Rücken stärkt.
Schöne Pfingsten noch allerseits
mame
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DAS
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Beitragvon DAS » 24.05.2010, 13:11

Spielt Tennis mit oder ohne Förderverein oder spielt nicht, die Argumente scheinen ausgetauscht und es kommt nichts Neues mehr.
Warum trefft ihr Insulaner euch nicht auf neutralem Boden am Strand und diskutiert alles aus, es besteht ja anscheinend Geschprächsbedarf.
Danach könnt ihr ja ne Runde Tennis, Soccer oder auch Golf spielen, um die Gemüter abzukühlen.
Daniela
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Nomen mihi est ?
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Beitragvon Nomen mihi est ? » 24.05.2010, 14:54

Moin DAS,

ich gehe fest davon aus demnächst irgendwann ein persönliches Gespräch mit mame führen zu können.

Vorher möchte ich Ihm noch zu seinem wirklich interessanten Beitrag gratulieren.

und @ mame

In den Teilen, in denen Du Recht hast, stimme ich Dir durchaus zu.

Eine Zwischenfrage sei mir dann doch gestattet.
Du stellst es in Deiner Auflistung der Fakten so dar, das das Scheitern der Gespräche zum Tennisturnier einzig allein dem Tennisförderkreis anzulasten ist.
Warst Du bei diesen Gesprächen persönlich anwesend?
Oder stellst Du das, was Du von nur einer Gesprächsseite gehört hast (sprich Hörensagen), als unumstößlichen Fakt dar?

Und auch wenn Du mich am liebsten Teeren und Federn würdest bleibe ich dabei,
das traditionelle Tennisturnier vor die Wand fahren zu lassen und damit jahrzehntelange Stammgäste vor den Kopf zu stoßen ist ein Verlust für Baltrum.

Warum den ohne Zweifel bestehenden Gewinn durch die Arena durch den Verlust des Tennisturniers schmälern?
Mir scheint Arena + Tennisturnier als für Baltrum erstrebenswerter.

Somit bleibe ich auch bei meinem Wunsch, dass alle Beteiligten die notwendigen Einsichten für einen Kompromiss finden mögen.
Nomen meum vobis notum est.
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Spacecowboy0211
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Beitragvon Spacecowboy0211 » 25.05.2010, 08:50

Na wenn das hier nun ein Gratulationsthread wird, dann gratuliere ich mal DAS zu Ihrem letzten Beitrag und schließe mich dme sinngemäß an.

Nicht aber ohne am mame noch eine Frage zu stellen:

Ist das Tennisturnier wirklich zu einer Zeit , zu der Du Deine Wohnungen doppelt und dreifach vermieten könntest, oder kannst Du das vielleicht nur, weil Tennisturnier ist und sich viele Gäste immer zu dieser Zeit auf der Insel treffen und das Tennisturnier quasi als Anhaltspunkt dient wann die Leute kommen , denn " dann ist was los" ?

Nicht, dass das Turnier nicht gegen ein anderes Event austauschbar wäre, aber das dauert.

IdS
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Beitragvon Lachmöwe » 26.05.2010, 13:12

Moin zusammen,

wir wollten nun über Pfingsten Minigolf spielen und waren pünktlich um 10.00 Uhr dort. Um 10.30 kam dann endlich jemand mit der Begründung, dass so viele Frühstücksgäste - wohl in Tütes Laden - waren und sie deshalb nicht eher dort weg konnte. Und außerdem ist ja Urlaub und man hat ja Zeit. Das war uns und unseren ob der Wartezeit genervten Kindern eigentlich sch... egal. Wer selber kleine Kinder hat, weiß wovon ich rede. Später wurde dann Bier glasweise auf´m Tablett an den Minigolfbahnen serviert. Mal ganz abgesehen davon, wie unpraktisch dieses im Gegensatz zum vorherigen Flaschenbier ist, ging uns dieses "Sascha Hehn - Traumschiffgehabe" ganz schön auf den Wecker, wobei es ganz gut zu den " To go" - Plastikbechern mit Einwegpapptablett mit den üblichen italienisch anmutenden Kaffeegetränken passt, die mittlerweile jeder zweite bis in die Dünen vor sich her trägt. Aber dieses Zeug wird ja inzwischen aus jedem 5. Pensionsfenster angeboten. Wir meinen, dass sich Baltrum immer mehr zum austauschbaren Konsumurlaub entwickelt, wo auch dieser Arena Krimskrams dazu passt. Wir vermissen das " Echt und klar" der Nordsee. Für uns ist es doch im Gegensatz zum Vorredner Paule ein Unterschied, ob es auf Baltrum Makrele oder Hotdog gibt.
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Beitragvon Einheimischer » 27.05.2010, 21:14

Alles schreit nach Veränderung und Neuerung und sobald mal einer was Neues macht, ist das auch nicht richtig.
Baltrum kann in aller Ruhe seinen Dornröschenschlaf fortsetzen, da Veränderung nicht erwünscht und früher sowieso alles besser war.
92borderboy

No

Beitragvon 92borderboy » 27.05.2010, 23:32

Hi,

nein, es stimmt einfach nicht, dass immer alles nicht richtig ist, was an Veränderungen auf Baltrum läuft.

Es ist nur leider eigentlich immer und überall so, dass die notorischen Miesepeter eher dazu neigen ihre Meinung zu texten, als diejenigen, die eher tolerant sind und positiv 'für' etwas stimmen.

Ich finde das, was es bislang an Veränderungen auf Baltrum gab durchweg gut. Angefangen vom KiteCup, Westkopf, Stadtlanderlayout, Mittendrinfisch, Arena - und sicher vergessse ich grad noch das ein oder andere dabei.

Ich kann nur noch einmal sagen: Es ist wichtig und richtig das sich etwas tut, und solange es sich in einem Rahmen bewegt, der die Insel nicht sprengt, finde ich es voll OK!


winkies
Nicla♪
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Beitragvon Moorgeist » 30.05.2010, 15:21

@ Niclas:

Ich stimme dir da weitestgehend zu - die genannten Veränderungen sind durchweg positiv für die Insel. Der Teufel steckt halt wie immer im Detail und man muss auch jene verstehen, die sich teils erheblich echauffieren, weil sie unzufrieden sind - und das aus ihrer Sicht durchaus zu Recht.

Zum Tennisturnier - um jenes geht es ja hier im Grunde - kann ich nix sagen, denn es hat mich nie so interessiert und ich meide die Insel auch zu dieser Zeit. Jedoch - ich habe mir die Anlage nun ansehen können und manches lässt mich auch die Stirn runzeln. So kann ich sehr gut verstehen, dass man als ernsthafter Tennisspieler durch Soccer gleich nebenan erheblich gestört wird, gerade wenn man noch Trainerstunden nimmt. Die Tennisspieler zahlen ja deshalb nicht weniger - aber ein vom Tennis bekanntes "quiet, please" gibt's wohl nicht mehr.
Das Ensemble mit derm Reetdachpavillon ist doch erheblich gestört durch den neuen Zelt-/Glas-/Alu-Pavillon (kann man sowas in Niedersachsen tatsächlich ohne Baugenehmigung hinstellen???), auf dem Schachfeld steht einladend für Schachinteressierte ein Grill.
Die Cobigolfanlage konnte ich nicht vollständig testen, da 3 Bahnen nicht zu spielen waren (kein Tadel deshalb, denn irgendwann müssen die Arbeiten ja gemacht werden ... aber vielleicht tut es in der Zeit auch ein "Sonderpreis"??). Asse konnte ich dabei nur auf den unrenovierten Bahnen schlagen - die neuen brauchen wohl erst (Ausnahme Bahn 1) etwas Gewöhnung. Allerdings gibt's Abschlagpunkte, auf denen manche Bälle partout nicht liegenbleiben wollen (die zu leihenden Golfbälle natürlich schon ...).

Insgesamt aber ein großes Lob für die Renovierung des Platzes!!!
Ein Negativpunkt allerdings: Vorhandene 12er-Karten haben keine Gültigkeit mehr. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust, mich hier wegen einer Rückersattung an den ehemaligen Platzwart zu wenden, da würde ich mir schäbig vorkommen. Man hätte hier eine besucherfreundlichere Lösung mit etwas gutem Willen finden können. Zumindest auf der ausgehängten Preisliste fand ich auch keine 12er-Karte o. ä. mehr. Das ist sehr schade! Man lässt sich da auch eine Möglichkeit zur Kundenbindung entgehen.

Was das Erlebnis von Lachmöwe angeht ... das geht ja nun gar nicht finde ich. Dem innerhalb der angeschlagenen Öffnungszeit erscheinenden Kunden muss es egal sein können, was für ein Gästeaufkommen in einem anderen Teilbetrieb herrscht. Oder ist der Cobigolfspieler weniger wert?
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Beitragvon Düsseldorfer » 09.06.2010, 12:32

Wie schon in anderen Threads geschrieben, kann man es eben nicht allen Recht machen. Zu meckern gibt es immer was...... :cry:

Mir/uns gefallen die Veränderungen auf Baltrum.

Warum befragt man nicht einfach die neune Betreiber des Tennisplatzes/Cobigolf und hört sich deren Meinung an?

Ich persönlich freue mich auf meinen Kaffee und Bier im Pavillon.
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Beitragvon Moorgeist » 28.07.2010, 21:41

Moorgeist hat geschrieben:Das Ensemble mit derm Reetdachpavillon ist doch erheblich gestört durch den neuen Zelt-/Glas-/Alu-Pavillon (kann man sowas in Niedersachsen tatsächlich ohne Baugenehmigung hinstellen???), ...


Die Frage wurde ja nun beantwortet ... :roll: (siehe News zur Ratssitzung).
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Fragen über Fragen

Beitragvon Spacecowboy0211 » 04.08.2010, 02:41

Hallo Moorgeist,

ja, Deine Frage ist durch die (geplatzte) Ratssitzung tatsächlich beantwortet. Nur dadurch ist bei mir eine neue entstanden !
Ich halte mi9ch für jemanden mit gutem Hintergrundwissen was die Insel betrifft, auch was Gerüchte betrifft.

Woher wusstest Du, am 30.05., dass die Schirmbar ohne Baugenehmigung aufgestellt wurde ?

Weil irgendwie bleibt für mich der fade Nachgeschmack dass die Herren/Damen im Baltrumer Rat erst von Deiner Frage geweckt worden sind ?

War es eine Vermutung ins Blaue ? Oder Aussagen von den Betreibern der Arena ? Oder ( ich hoffe nicht) hast Du Dich von missgünstigen Insulanern ( ja, auch solche soll es geben) bei Deiner Fragestellung vor den Karren spannen lassen ( was sehr sehr schade wäre)

Sorry, aber diese Frage musste raus, da sie mich nun seit einigen Tagen beschäftigt ?

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Beitragvon Moorgeist » 05.08.2010, 00:59

Hallo Cowboy,

du sollst deine Antwort haben.
Ich habe seinerzeit tatsächlich von einem Insulaner gehört, dass "man" gefragt habe ob denn keine Baugenehmigung vonnöten sei und man habe als Antwort bekommen dass das nicht notwendig sei, weil es sich nur um ein Zelt handele.
Allerdings, die Frage hatte ich mir auch selbst schon gestellt - da spielt ein gewisses professionelles Interesse mit ... und der Insulaner antwortete auf meine Frage hin.

Wenn ich mich vor einen Karren spannen lasse, dann vor den der Dame Justizia. Vor einiger Zeit hat auf der Insel jemand (zu dem ich in keinerlei Beziehung stehe) auch seine Treppe wieder abbauen müssen ... Interessierte werden sich erinnern. Nun, gleiches Recht für alle und dass es die Bauvorschriften gibt, wissen manche noch besser als andere.

Ein wenig "ins Blaue" hinein war die Frage natürlich auch, da mir im Studium nicht das niedersächsische Landesrecht nahegebracht wurde und ich auch den Bebauungsplan Baltrums nicht kenne.

Ich verstehe allerdings nicht, was da einen fadem Nachgeschmack haben soll, wenn die Verwaltung überprüft, ob - in durchaus wirtschaftlichem Interesse - für alle geltende Vorschriften missachtet wurden. Genau das dürfen und können die Bürger von unseren Behörden erwarten.
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